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Mit Cars of Hope #Wuppertal auf der Balkanroute

Seit 2 Jahre arbeite ich nun mit der Initiative Cars of Hope mit Geflüchteten auf der Balkanroute. Ich weiss noch gut, wie alles angefangen hat. Ein Freund aus Slowenien schrieb mir in 2015, dass eine Gruppe von Geflüchteten an der kroatisch/slowenischen Grenze feststeckte. Er fragte mich, ob ich vorbeikommen könnte, da er das Gefühl hätte, dass die Anwesenheit von Menschen aus dem Ausland die slowenische Polizei milder stimmen könnte. Ich überlegte kurz, organisierte einen PKW und fuhr am nächsten Morgen nach Slowenien.

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#Crowdfunding Kampagne Cars of Hope #Wuppertal: Wir fahren nach #Griechenland

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Am 19. März März werden sich Menschen aus Wuppertal und anderen Städten nach Griechenland auf den Weg machen, um dort Menschen, die auf der Flucht sind, zu unterstützen. Dafür wird eure Hilfe gebraucht. Es fallen Reisekosten an und vor Ort brauchen wir Geld um Nahrungsmittel, Hygieneartikel und Medikamente zu kaufen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Cars of Hope Wuppertal auf die Balkan-Route begeben wird. Im September 2015 fuhr der Wuppertaler René Schuijlenburg nach Österreich, Ungarn, Slowenien und Kroatien um dort Menschen, die auf der Flucht waren, zu unterstützen. Ende Oktober fand dann der erste offizielle Cars Of Hope Wuppertal Kovoi statt. Während dieses Konvois unterstützten Helferinnen und Helfer Geflüchtete in Österreich, Slowenien, Kroatien und Serbien.

Durch die dramatische Zuspitzung, nachdem die Grenze zwischen Griechenland und Mazendonien (FYROM) mehr oder weniger zugemacht wurde, stecken jetzt über 30.000 Menschen, die sich auf der Flucht befinden, in Griechenland fest. Viele davon befinden sich auf den griechischen Inseln, in Athen, in Idomeni und anderen Städten.

René Schuijlenburg sagt dazu: „Für mich persönlich wird aus Cars of Hope gefühlsmäßig eher Cars of Anger (Autos voller Wut). Ich bin wütend über die Zäune und den Nato-Stacheldraht an diversen EU-Grenzen. Oben drauf gibt es jetzt im Ägäischen Meer einen NATO-Einsatz unter deutscher Führung. Kriegschiffe gegen Schlauchboote voll mit Menschen, die vor dem Krieg in Syrien geflüchtet sind. Diese unmenschliche Politik ist im Grunde genommen eine Kampfansage gegen Menschen auf der Flucht. Gegen Menschen, die uns nichts getan haben.“

Ihr könnt uns unterstützen, indem Ihr euch via Paypal an unserer Crowdfunding Kampagne beteiligt oder durch eine Überweisung auf unseren Spendenkonto:

Kontoinhaber: Sozialtal e.V.
Iban: DE80 3305 0000 0000 6968 49
Bic: WUPSDE33XXX
Verwendungszweck: Cars Of Hope

Termine

Am 13. März wird es im Wuppertaler Café Stil Bruch in der Marienstraße 58 einen Benefiz-Flohmarkt geben. Die Einnahmen werden verwendet, um die Fahrtkosten des Konvois zu finanzieren, aber auch um vor Ort Lebensmittel für die Menschen, die durch die so gut wie geschlossenen Grenzen in Griechenland gestrandet sind, zu kaufen. Nach dem Flohmarkt wird es ein offenes Treffen geben und der Tag wird abgeschlossen mit einer Filmvorführung von „Die Mauern der Festung Europa durchlöchern“. Dieser Film dokumentiert den Cars of Hope Konvoi, der im November 2015 stattgefunden hat.

13. März, 2016, 14:00 Uhr: Benefiz Flohmarkt, Café Stil Bruch, Marienstraße 58, Wuppertal
13. März 2016, 18:30 Uhr: Offenes Treffen Cars Of Hope, Café Stil Bruch, Marienstraße 58, Wuppertal
13. März 2016: 20:30 Uhr: Filmvorführung „Die Mauern der Festung Europa durchlöchern“

Cars Of Hope Wuppertal Media

Crowdfunding Webseite: https://www.youcaring.com/carsofhopegreece

Facebook: https://www.facebook.com/Cars-Of-Hope-Wuppertal-1469254766706760/
Twitter: @carsofhopewtal https://twitter.com/carsofhopewtal
Rebelmouse page: https://www.rebelmouse.com/carsofhope/
Blog: https://cars-of-hope.org
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC4k1IwP5M0OpRpx1pW1Q6xQ
Livestream Channel: http://bambuser.com/channel/carsofhopewtal
Email: carsofhopewtal@gmx.de

Crowdfunding Aufruf als PDF Datei zum Ausdrucken und Verteilen: carsofhopecrowdfundingdeutsch

 

crowdfundingflyer

#Wuppertal: Raus aus der Szene! – #WirMüssenReden

15mstilbruchPersönlichen, Subjektiven und unvollständigen Artikel und Bericht von der Krawall Kröte über die Veranstaltung „Wir müssen reden!“ am 04. und 05. Juli im Café Stil Bruch in Wuppertal.

Es ist schon eine Weile her seit ich einen Artikel unter dem Titel „Einige Gedanken zu der aktuellen Situation in Spanien und was wir daraus lernen können“ veröffentlicht habe. Während des Schreibens entstand die Idee für eine Veranstaltung: Wir müssen reden! Am Wochenende vom 04. und 05. Juli war es dann soweit. Bis zu 40 Menschen in der Spitze diskutierten viele Themen und es gab am Samstag Abend auch noch eine kleine, aber feine, laute und bunte Demonstration auf dem Wuppertaler Ölberg. Dieser Artikel wurde geschrieben von jemandem, der sich seit über 30 Jahren in autonome Gruppen eingebracht hat und ist aus dem Grund auch zum größten Teil aus dieser Perspektive geschrieben worden. Ich möchte aber betonen, dass es auch Teilnehmer*innen gab, die sich bis jetzt nicht in politische Gruppen eingebracht haben und ich empfand das als sehr erfrischend.

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Einige Gedanken zu der aktuellen Situation in Spanien und was wir daraus lernen können

Podemos Veranstaltung am 2. Mai in einem Park in Madrid.
Podemos Veranstaltung am 2. Mai in einem Park in Madrid.

Die Kommunalwahlen in Spanien haben die regierende Partido Popular (PP) tiefgeschockt. Die Parteispitze der PP weiß, worum es geht. Podemos und den lokalen Bündnissen in Städten wie Barcelona und Madrid geht es um nichts weniger als eine demokratische Revolution. Was am 15. Mai 2011 (nach langer Vorbereitung) mit Platzbesetzungen angefangen hat, hat sich zu einer Massenbewegung entwickelt, die auf allen Ebenen kämpft.

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